Dr. Gerhard Schuchhardt

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Diese Seiten wurden zuletzt aktualisiert am 13.05.2012

 

Spiele

Spiele, ist das nur etwas für einen begrenzten Kreis von Menschen, z.B. für

  • Kinder, die den Ernst des Lebens noch nicht in vollem Umfang erleben mussten,
  • Eltern und berufsmässige Pädagogen, die sich mit diesen Kindern beschäftigen und daher in Berührung zu Spielen kommen,
  • Menschen, die ein oder mehrere Spiele zu ihrem Hobby erwählt haben. Man denke hier etwa an eine regelmäßige Skatrunde oder einen Bridgeklub?
Will jemand das Thema Spiele in dieser Weise einengen, dann denke ich an des Wort von Schiller: „Der Mensch spielt nur da, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensc h ist; und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

Also gut und schön. Aber benötigt man hierzu ein besonderes Buch? Kinder spielen doch schon von sich heraus, ohne hierzu besondere Anleitung zu benötigen. Und die Spieler von Skat, Romme oder Schach kennen die Regeln, die sie beim Spiel beachten müssen. Bei anderen Spielen, die man etwa gekauft hat, schaut man eben in die beiliegenden Anleitungen. Wozu also extra ein Buch? Und wozu gerade dieses Buch?

Sicher, zum Spielen selbst benötigt man dieses Buch nicht. Steht man jedoch vor der Entscheidung, welches Spiel oder welche Spiele man bevorzugen will, dann sollte man sich schon einige Gedanken über die Kriterien machen, nach denen diese Auswahl zu treffen ist. Genau von diesen Kriterien handelt dieses Buch. Welche der Kriterien der einzelne für wichtig hält, dies ist seine persönliche Entscheidung. Es ist nicht beabsichtigt, hier eine Wertung vorzunehmen. Ebenso sind die einzelnen Spiele, die hier genannt werden, als Beispiele für das jeweilige Kriterium zu betrachten. Auch zu den Spielen selbst wie auch zu der Auswahl ist keine Wertung beabsichtigt.

Ferner ist noch zu bedenken, dass ständig neue Spiele auf den Markt kommen und andere vom Markt verschwinden. Viele von den hier beschriebenen Spielen sind sind nicht mehr im Handel oder nur antiquarisch zu bekommen. Sie wurden trotzdem als Beispiele herangezogen, einmal, um das entsprechende Kriterium zu verdeutlichen, weiter, um Anregungen zu geben, sich ein solches oder ähnliches Spiel selbst herzustellen, und schließlich, um auch für die neu auf den Markt gekommenen Spiele eine Hilfe zur Kaufentscheidung zu geben, indem gewisse Vorstellungen erzeugt werden, wie denn das gewünschte Spiel konzipiert seion sollte.

Um ein langatmiges Ausufern zu vermeiden, möge das Thema auf einen beschränkten Ausschnitt aus dieser Problematik beschränkt werden: auf Brettspiele, Kartenspiele usw., das heißt, auf die sogenannten Gesellschaftsspiele. Die nicht minder wichtigen Komplexe der Spiele im Freien, der Beschäftigungsspiele, der Rollenspiele, der Hobbys usw. sind nicht Thema dieses Buches. Schließlich sei das Eine nicht vergessen, bei allen theoretischen Überlegungen über Ziel und Nutzen bleibt als wichtigstes Kriterium die Freude, die ein Spiel zu vermitteln in der Lage ist. Ohne diese Freude versinken alle anderen Kriterien nahezu in die Bedeutungslosigkeit.