Dr. Gerhard Schuchhardt

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Diese Seiten wurden zuletzt aktualisiert am 13.05.2012

 

3.5.3 Memory

Ein Memory sollte eigentlich in keiner Spielesammlung fehlen. Entsprechend den unterschiedlichen Ansprüchen steht hierfür eine Anzahl verschiedener Memorys zur Verfügung.

Das Original-Memory enthält eine Fülle gelungener graphischer und photographischer Motive. Das Natur-Memory zeigt Abbildungen von Tieren und Pflanzen. Beide Memorys lassen sich zu einem Super-Memory mischen. Das Photo-Memory enthält eine reizvolle Mischung unterschiedlicher optischer Eindrücke. Das Traveller-Memory enthält anspruchsvolle künstlerische Motive aus der Computerwelt. Speziell für Kinder ab 4 Jahren wurde das Kinder-Memory, für Kinder ab 3 Jahren das Junior-Memory entworfen. Letzteres zeigt in klaren, künstlerischen Farbaufnahmen viele Dinge aus der Natur. Für größere Kinder werden Memorys mit besonderen Themen angeboten: ein Verkehrszeichen-Memory für Kinder ab 5 Jahren, ein Lese-Memory für Kinder ab 6 Jahren und ein 1 x 1 Memory für Kinder ab 8 Jahren. Aber auch die oben genannten Memorys, das Original-Memory, das Natur-Memory und das Photo-Memory, sind bereits für Kinder ab 5 bis 6 Jahren geeignet.

Eines der hervorstechendsten Mermale des Memory besteht darin, dass bei diesem Spiel vielfach die Kinder regelmäßig ihre Eltern besiegen. Bedenkt man, wie selten Kinder im gleichberechtigten Wettstreit mit Erwachsenen, besonders bei einem rein geistigen Wettstreit, die Erfahrung eines aus eigener Kraft erzielten Gewinnes machen durften, kann man ihnen dieses Erfolgserlebnis nicht missgönnen, zumal jede geistige Entwicklung auf solchen Erfolgserlebnissen aufbaut.

Nun zu dem Spiel selbst. Ein Memory besteht aus einer Anzahl von Bildpaaren, meist aus 128 Einzelkarten mit 64 Bildmotiven. Die Bilder werden gut gemischt und sodann mit der Bildseite nach unten auf dem Tisch ausgelegt, und zwar möglichst geordnet in Zeilen und Spalten. Reihum darf nun jeder Spieler 2 beliebige Karten umdrehen. Wenn die beiden umgedrehten Karten unterschiedliche Motive aufweisen, werden sie wieder mit der Bildseite nach unten hingelegt und der nächste Spieler kommt an die Reihe. Wichtig ist, dass jeder Mitspieler sieht, welches Motiv an welche stelle kommt. Wenn beide Karten das gleiche Motiv zeigen, darf er beide Karten an sich nehmen. Oft auch sehen die Spielregeln vor, dass er in diesem Fall noch mal an der Reihe ist, 2 Karten umzudrehen.

Memory ist eine ausgezeichnete Gedächtnisschule. Es trainiert die Merkfähigkeit für anschauliche Bildvorstellungen (die einzelnen Bildkarten), für abstrakte Ordnungsvorstellungen (Platz der Bilder in den einzelnen Zeilen und Spalten) sowie für zusätzliche Eigenschaften (kleine Unterschiede ähnlicher Bildkarten).

Die Weltrechte für Memory liegen beim Otto Maier Verlag Ravensburg. Dennoch werden verschiedene Spiele, die im Grunde den Charakter eines Memory haben, auch anderweitig angeboten. Eines dieser Spiele, das Albatros Doppeldecker Spiel, wird in Ziffer xxx beschrieben.