Dr. Gerhard Schuchhardt

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Diese Seiten wurden zuletzt aktualisiert am 13.05.2012

 

3.4.2 Ganz oder teilweise verborgene Daten

Eine ganz oder teilweise verborgene Situations- oder Besitzanzeige muss nicht in jedem Fall den Mitspielern gänzlich unbekannt sein. Es mag durchaus sein, dass die Mitspieler sehen, was und wie viel ein Spieler an Spielgeld und anderen Gegenständen wie zum Beispiel Aktien erhält oder abgibt. Das aber stets genau und zwar für jeden Mitspieler nachzuhalten, ist nicht Jedermanns Sache. Es ist zwar möglich, doch ist kaum jemand dazu in der Lage und auch nicht willens. Selbst bei einem normalen Kartenspiel wie Skat wird nicht jeder Spieler stets genau nachhalten, welche Karten gefallen sind, wie viel Augen jeder in den Stichen hat und wer welche Karte auf welchen Stich geworfen hat. Ein Spieler, der professionell Skat spielt, wird dies wohl müssen. Beim Spiel im Familienkreis wird der eizelne Spieler jedoch nur einen gewissen Teil nachhalten.

Anders ist es mit solchen Informationen, die jeweils einen Spieler betreffen und nur diesem bekannt sind. Beim Kartenspiel ist dies die Kartenverteilung. Bei Scrabble sind es die Buchstaben, die der einzelne Spieler auf den Spielsteinen stehen hat, die ihm zur Verfügung stehen. Bei anderen Spielen sind es keine Buchstaben, sondern sonstige Angaben, die auf den einzelnen Spielsteine stehen. Ähnlich ist es mit Aktionskarten, deren Bedeutung nur dem Besitzer bekannt ist.

Dann gibt es noch Spiele, bei denen jeder Spieler zu Beginn ein Ziel definiert, das nur ihm allein bekannt ist. Schließlich kommt es noch vor, dass eine wesentliche Information für alle Spieler verborgen ist und erst später oder gar erst bei Spielende bekannt wird.

3.4.2a Jockey

Hersteller: Ravensburger
Alter: für Erwachsene (Angabe des Herstellers), jedoch auch für Jugendliche ab 10 Jahren geeignet
Teilnehmerzahl:2 - 6
Spieldauer: 1 Stunde
Spielprinzip: Einsatz von Aktionskarten

Aus dem Verkaufsprospekt des Herstellers: „Die faszinierende Spielidee versetzt jeden Spieler in die ungeheure Spannung echter Pferderennen. Heimlich füllt jeder seinen Wettschein aus und zahlt seinen Einsatz. Mit seinen Aktionskarten kann jeder Spieler den Lauf aller vier Pferde mitbestimmen. So herrscht bis zum Schluss Ungewissheit: Wer gewinnt seine Wette mit welchem Pferd?“

Betrachtet man nur das Geschehen auf dem Spielplan, so sieht man nicht mehr als ein normales Pferderennen, wobei allerdings die einzelnen Spieler nicht ein eigenes Pferd besitzen, das sie zum Ziel führen. Vielmehr können sie alle Pferde gleichermaßen mit Hilfe von Aktionskarten beeinflussen.

Einerseits ist den einzelnen Spielern natürlich nicht bekannt, welche Aktionskarten die jeweils anderen Spieler besitzen. Viel wichtiger jedoch ist, dass keiner weiß, welche Wette die übrigen Spieler abgeschlossen haben.