Dr. Gerhard Schuchhardt

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Diese Seiten wurden zuletzt aktualisiert am 13.05.2012

 

3.4 Statische und dynamische Spielelemente

3.4.1 Offene Situations- und/oder Besitzanzeige

Bei Brettspielen ohne besonderes Zubehör ist die jeweilige Situation stets sichtbar. Auch wenn ein Dritter mitten im Spiel hinzukommt, kann er die Situation eindeutig übersehen, wenn er nur weiß, welcher Spieler am Zug ist. Wenn etwa bei Würfelspielen die Aufschreibung für jeden sichtbar auf dem Tisch liegt, ist auch die Besitzanzeige offen sichtbar. Bei Aktien, Spielgeld, Chips oder Ähnlichem kommt es darauf an, ob diese sichtbar und abzählbar auf dem Tisch liegen oder nicht. Wenn ja, dann ist auch die Besitzanzeige offen.

3.4.1a Reversi

Hersteller: Verschiedene
Alter: möglicherweise ab 10
Teilnehmerzahl:2
Spieldauer: 30 Minuten
Spielprinzip: Übernehmen der Steine des Gegenspielers

Das Spielbrett hat 8 x 8 Felder. Die 64 Spielsteine tragen jeweils auf der einen Seite die Farbe des einen Spielers, auf der anderen Seite die des Gegenspielers. Zu Beginn werden je 2 Steine von jedem Spieler so in die Mitte des Brettes gelegt, dass die Steine mit den gleichen Farben jeweils nebeneinander liegen. Nunmehr wird abwechselnd je ein Stein gesetzt.

Wenn ein Spieler einen Stein so setzt, dass ein einzelner gegnerischer Stein oder eine ununterbrochene Kette von gegnerischen Steinen unmittelbar zwischen dem gesetzten Stein und einem anderen Stein des Spielers liegt, dreht er den Stein bzw. die Steine der Kette um, so dass es nunmehr seine eigenen Steine geworden sind. Dieses Einschließen kann waagerecht, senkrecht oder auch diagonal erfolgen. Bei jedem Setzen muss mindestens ein Stein des Gegners eingeschlossen und übernommen werden. Wenn ein Spieler übrigens keine gegnerischen Steine einschließen und somit übernehmen kann, darf er keinen Stein setzen und der Gegenspieler kommt erneut an die Reihe. Wenn entweder alle Steine gesetzt sind oder aber keiner mehr setzen kann, ist das Spiel zu Ende und es wird gezählt. Der Spieler, dessen Farbe dann auf dem Brett am häufigsten vorhanden ist, hat gewonnen.