Dr. Gerhard Schuchhardt

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Diese Seiten wurden zuletzt aktualisiert am 13.05.2012

 

3.2.3 Sammeln von Werten

Bei vielen Spielen wird etwas gesammelt. Bei Würfelspielen versteht es sich fast von selbst, dass Punkte gesammelt und zumeist notiert und addiert werden. Auch bei Kartenspielen werden beim einzelne Stiche oder Augen gezählt und vielfach auch die Ergebnisse der einzelnen Spiele notiert und zusammengezählt. Dabei müssen diese Punkte durchaus keine positive Bedeutung haben, es können, wie zum Beispiel bei Romme, auch Strafpunkte sein, so dass derjenige Spieler gewonnen hat, für den die geringste Zahl von Punkten notiert wurde.

Bei thematischen Brettspielen werden an Stelle der Punktwertung Spielgeld und Wertgegenstände wie zum Beispiel Aktien benutzt. Maßstab ist hierbei in der Regel das Geld. Im Verlaufe des Spieles kann sich jedoch der Geldwert der Aktien und anderer Wertgegenstände deutlich ändern. Die Umwandlung in Geld kann im Verlaufe des Spieles zum jeweiligen Kurs erfolgen, die Abrechnung kann auch zum Ende des Spieles geschehen. Bei einigen Spielen verlieren Wertgegenstände, die nicht rechtzeitig eingelöst werden, am Spielende auch ihren Wert.

Das Sammeln von Werten kommt der Mentalität vieler Menschen, denen auch im Leben der Besitz wichtig ist, deutlich entgegen. Daher finden solche Spiele in der Regel guten Anklang.

3.2.3a Acquire

Hersteller: Schmidt
Alter: für Erwachsene
Teilnehmerzahl:2 – 6
Spieldauer: 75 Minuten
Spielprinzip: Geschicktes Investieren

Aus den Angaben des Herstellers: „Acquire ist ein aufregendes Spielerlebnis aus der Welt der Hochfinanz. Hauptziel ist es, der wohlhabendste Spieler zu werden, und zwar durch Aufbau von Hotelketten, durch geschickte Käufe zur rechten Zeit und durch Fusion mit Hotelketten, von denen ein Spieler ein großes Aktienpaket besitzt, um dadurch den Wert der Aktien zu erhöhen. Ein Spiel für geborene Finanzgenies.“

Das Spielbrett besteht aus 12 x 9 Feldern, die mit den Bezeichnungen 1-A bis 12-I beschriftet sind Zu jedem Feld gibt einen Stein, der die gleiche Beschriftung aufweist. Ferner gibt es 7 Markierungssteine, die für die 7 möglichen Hotelketten in 3 Preiskategorien stehen. Zu jeder Hotelkette gibt es ferner 25 Karten, die als Aktien fungieren. Hinzu kommt natürlich noch das Spielgeld in den Stückelungen 100, 500, 1.000 und 5.000 Einheiten, von dem jeder Spieler zu Beginn 6.000 Einheiten erhält

Zu Beginn werden die für die 12 x 9 Spielfelder stehenden Steine gemischt und mit der nicht beschrifteten Seite auf dem Tisch ausgebreitet. Hiervon zieht jeder Spieler 6 Steine, die er so vor sich aufstellt, dass nur er die Beschriftung sieht.

Der Spieler, der jeweils an der Reihe ist, hat folgendes zu tun: Er legt einen seiner 6 Steine auf das Brett. Sofern mit diesem Stein eine Hotelkette gegründet oder eine Fusion vollzogen wird, sind alle damit zusammenhängenden Aktionen zuerst zu beenden, bevor der Spieler fortfährt. Als zweites kann er Aktien von einer oder mehreren Hotelketten, die bereits auf dem Spielplan existieren, kaufen. Zum Schluss nimmt er einen neuen Stein vom Tisch, damit er wieder 6 Steine besitzt.

Wird auf dem Spielbrett ein Stein waagerecht oder senkrecht neben einen anderen gesetzt, so wird, falls dieses Paar nicht bereits eine existierende Hotelkette vergrößert, eine neue Hotelkette gegründet. Der Spieler, der diese neue Hotelkette gründet, wählt eine noch freie Hotelkette aus und setzt den entsprechenden Markierungsstein auf einen Stein der Kette. Er erhält außerdem eine kostenlose Aktie dieser Kette. Ein Stein, der eine achte Hotelkette gründen würde, darf nicht gesetzt werden.

Wenn ein Spieler einen Stein setzt, der zwei oder mehrere Hotelketten berührt, so findet eine Fusion statt. Dabei übernimmt die größere Kette die kleinere. Eine Kette, die 11 oder mehr Steine umfasst, kann nicht mehr übernommen werden. Ein Stein, der zwei solche Ketten fusionieren würde, darf nicht gespielt werden.

Aktien der übernommenen Kette können behalten, getauscht oder verkauft werden. Ein Spieler mag die Aktien behalten, wenn er hofft, dass die Kette neu gegründet wird. Beim Verkauf bestimmt sich der Preis aus der Anzahl Hotels vor der Fusion. Beim Umtausch erhält der Spieler für 2 Aktien der aufgelösten Kette 1 neue Aktie. Ein Umtausch ist natürlich nur möglich, solange die Bank noch entsprechende Aktien besitzt. Das erste Anrecht besitzt der Spieler, der die Fusion veranlasst hat. Nach ihm geht es im Uhrzeigersinn weiter.

Bei Spielende verkaufen alle Spieler ihre Aktien an die Börse zurück. Aktien von Ketten, die nicht mehr auf dem Spielbrett sind, sind wertlos.

Die Wertsteigerungen für die einzelnen Spielern ergeben sich aus den Wertsteigerungen der Aktien und den Prämien für die Mehrheitsaktionäre. Während eine Aktie der billigsten Hotelkette bei 2 Hotels (2 Spielsteinen) noch 200 Einheiten kostet, steigt dieser Preis bis auf 1.000 Einheiten bei 41 oder mehr Hotels. Ähnlich ist es mit den Prämien für die Mehrheitsaktionäre, die bei Übernahme von einer anderen Kette bzw. bei Spielende gezahlt wird. Diese beträgt für den größten Aktionär den Betrag von 10 Aktien, für den zweitgrößten Aktionär den Betrag von 5 Aktien.