Dr. Gerhard Schuchhardt

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Diese Seiten wurden zuletzt aktualisiert am 13.05.2012

 
 

2.1.4 Körperliche Fähigkeiten

Während zum Beispiel „Mikado“ Körperbeherrschung und Geschicklichkeit erfordert, gibt es eine Reihe von Spielen, bei denen es wichtig ist, nicht etwa durch Mienenspiel oder andere Reaktionen den Mitspielern Rückschlüsse auf die eigene Spielsituation zu erlauben. Als typisch in dieser Hinsicht gilt das Kartenspiel „Poker2. Man spricht geradezu von einem „Pokerface“, wenn jemand eine undurchdringliche Miene aufsetzt und keinerlei Reaktionen zeigt.

2.1.4a Zappelfische

Hersteller: Ravensburger
Alter: 5 bis 99
Teilnehmerzahl:2 bis 6
Spieldauer: keine Angabe
Spielprinzip: Geschicklichkeitsspiel

Aus den Angaben des Herstellers: „Heute ist was los im Dschungel! Beim Tümpel machen sich die Zappelfische einen Spaß daraus, aus dem Wasser zu hüpfen und der kleine Affe schaut zu. Mit viel Fingerspitzengefühl hängen die Spieler die Fische kreuz und quer an den Hut oder an andere Fische. Je mehr Fische schon hängen, desto gefährlicher schwingt der Hut hin und her! Da steigt die Spannung! Wer schafft es bei diesem Wackelspaß, noch weitere Fische anzuhängen, ohne dass einer herunterfällt?“

2.1.4b Mikado

Hersteller: Verschiedene
Alter: vermutlich ab 8
Teilnehmerzahl:2 bis 6
Spieldauer: keine Angabe
Spielprinzip: Geschicklichkeitsspiel

Das Spielgerät besteht aus einer Anzahl dünner, Stäbchen mit unterschiedlicher Kennzeichnung. Die Stäbchen sind ca. 20 cm lang und an den Enden flach angespitzt. Die Anzahl der einzelnen Stäbchen ist nicht bei allen Herstellern gleich. Bei den mir vorliegenden Mustern liegt folgende Verteilung vor:

1Mikado er zählt 20 Punkte
5Mandarinesie zählen je10 Punkte
5Bonzen sie zählen je 5 Punkte
10Samurai sie zählen je 3 Punkte
10Kuli sie zählen je 2 Punkte

Insgesamt sind dies bei den vorliegenden Mustern 145 bzw. 170 Punkte, da beieinzelnen Ausführungen 15 Samurai und 15 Bonzen vorhanden sind.

Das Bündel der Stäbchen wird in die Hand genommen und plötzlich losgelassen, so dass die Stäbchen nach allen Seiten auf den Tisch fallen. Wenn der Wurf dem Spieler nicht zusagt, ist eine einmalige Wiederholung erlaubt. Nun müssen die Stäbchen einzeln vom Tisch aufgenommen werden, ohne dass ein anderes bewegt oder berührt wird. Hierzu dürfen nur die Finger benutzt werden. Wer jedoch den Mikado oder einen Mandarin hat, darf mit ihm auch jeweils ein Stäbchen hoch werfen. Natürlich darf hierbei ebenfalls kein anderes Stäbchen bewegt oder berührt werden, auch nicht mit dem Mikado bzw. dem Mandarin. Wenn ein Stäbchen so liegt, dass es mit dem Finger an der Spitze heruntergedrückt werden kann, ist dies ebenfalls erlaubt. Wird beim Aufnehmen bzw. Aufwerfen ein anderes Stäbchen berührt oder bewegt, der nächste Spieler kommt an die Reihe. Hierzu gibt es zwei Varianten, die gespielt werden. Bei der ersten Variante muss das aufzunehmende Stäbchen liegen bleiben und der nächste Spieler macht weiter. Diese Variante ist jedoch nur dann zu empfehlen, wenn in einer Serie von Spielen jeder Spieler einmal den Vorteil erhält, zu beginnen. Die zweite Variante, die auch von der Spielregel vorgesehen ist, besagt, dass der nächste Spieler alle Stäbchen erhält und von neuem beginnt. In beiden Varianten werden jeweils die Punkte gezählt und notiert. Die Anzahl der Punkte bestimmt Sieg und Platzierung. Die einzelnen Spieler dürfen übrigens von ihrem Platz aufstehen, diesen jedoch nicht verlassen.