Dr. Gerhard Schuchhardt

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Diese Seiten wurden zuletzt aktualisiert am 13.05.2012

 

5.      Offenbarung
5.4    Widersprüche in der Texten der Heiligen Schrift
5.4.1 Übersicht

In den einzelnen Schriften des Neuen Testamentes, besonders in den Evangelien, finden sich etliche Widersprüche und Ungereimtheiten. Auf einige von ihnen werde ich im Folgenden näher eingehen.

Daher ist es sehr gut zu verstehen, dass die Synode von Toulouse im Jahre 1229 bestimmt hat, dass Laien das Alte und das Neue Testament nicht besitzen dürften. Die Problematik des Alten Testamentes, die sicher nicht minder schwerwiegend ist, besonders wegen der dort vielfach zu beobachtenden Grausamkeit des jüdischen Gottes, will ich in diesem Zusammenhang nicht auch noch aufgreifen. Hier möge es nur um die Widersprüche gehen, die das Neue Testament kennzeichnen, sowie um die mangelnde Glaubwürdigkeit mancher Berichte, die offensichtlich keine geschichtlichen Fakten übermitteln. Diese Widersprüche sind durchaus geeignet, diese Schriften bezüglich der in ihnen dargestellten geschichtlichen Fakten weitgehend als Legende darzustellen. An dieser Schlussfolgerung führt kein Weg vorbei. Diese Schriften dokumentieren lediglich den Glauben der ersten Christen. Sie mögen in gewissen Grundtatsachen durchaus korrekt sein, objektive Beweiskraft für die Einzelheiten besitzen sie mit Sicherheit nicht.

Hierbei stört es mich nicht so sehr, dass einzelne Begebenheiten, die in den Evangelien berichtet werden, und die ich bisher immer für unumstößlich wahr gehalten habe, offensichtlich nicht stimmen. Viel schwerwiegender ist die Tatsache, dass die Glaubwürdigkeit der Evangelien als Ganzes in meinen Augen entscheidend gesunken ist. Kann ich diesen Berichten denn überhaupt noch irgendwelchen Glauben schenken, wenn die Berichterstatter, um ein krasses und deutliches Wort zu gebrauchen, an derart vielen Stellen derart schamlos gelogen haben? Hier liegt der entscheidende Punkt und nicht in der vollkommen nebensächlichen Frage, ob Jesus nun wenige oder viele, ob er große oder kleine, oder ob er vielleicht gar überhaupt keine Wunder gewirkt hat. Es gibt ein Sprichwort: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht." Hier liegt für mich die Krux, wieweit kann ich den Evangelien und den übrigen Schriften des Neuen Testamentes glauben?

An drei Beispielen will ich aufzeigen, wo derartige Ungereimtheiten zu finden sind, nämlich
  --  Geburt, Stammbaum und Familie Jesu
  --  Wunder, die Jesus gewirkt haben soll, besonders Totenerweckungen
  --  Auferstehung und Himmelfahrt Jesu